Diese Zeilen schreibe ich für alle Frauen ~ Weiber, die (immer wieder mal) mit ihrem Körper hadern.

Es ist der authentische Prozess einer intensiven Einzelbegleitung einer Klientin zum Thema
                   Selbstbild – Körper – Bauch und Gewicht.
Das geschieht natürlich mit Einverständnis der Klientin und anonym.
Herzlichen Dank dafür!

Die Klientin ist eine junge schlanke Frau. Sie selbst fühlt sich zu dick vor allem am Bauch.

Während der Einzel-Aufstellung zeigten sich mehrere Ebenen, die auf K. zu diesem Thema einwirken.
Diese Ebenen (Zwiebelschalen) bestanden aus Geburt, Kindheit mit Einfluss der
Familie, 
einer eigenen Inkarnation mit Schwur in Afrika (ein dunkelhäutiges, rundes
Weib) und die 
Begegnung mit dem ‘Männlichen’.
Unterstützung kam außerdem durch ein Krafttier.

Neben K. stellten wir auch ihr Kindliches Selbst (Inneres Kind) und ihren Körper sowie
Bauch mit auf, auch ihre Mutter als ein wichtiges Familienmitglied kam dazu.
K. hatte wenig Kontakt zu ihrem Kindlichen Selbst und noch weniger Kontakt zu ihrem Körper.

Die Mutter war sehr wertend, wenig mütterlich. Auch die Großmutter hatte diesen
Einfluss auf die Mutter und auf K.
Wir legten von Anfang an eine Abgrenzung, um den Raum von K. mit dem Kindlichen
Selbst zu stärken.

Das Kindliche Selbst war mutig und klar. Es drückte viel gegenüber der Mutter aus 
und stand für sich ein. Das brachte Erleichterung für K.

Der Körper gehörte auch in das Feld von K. und ihrem Kindlichen Selbst, doch es war
deutlich spürbar, dass der Körper AUF der Abgrenzungslinie lag.
Beim tiefer ‘Hinsehen’ konnte ich wahrnehmen, dass ein kleiner Teil der Körperenergie
von K. während der Geburt bei ihrer Mutter blieb.
K. war zu früh geboren worden (Frühgeburt).

In einem liebevollen Prozess vor allem zwischen Kindlichem Selbst, dem Körper und der
bis dahin abgespaltenen Körperenergie lösten wir diese Trennung auf.
Der Körper konnte jetzt vollständig in das Feld von K. kommen.

Im Rückblick bringt dieser Prozess einige Einsichten:


° K. möchte sich klar von der Mutter abgrenzen, doch damit verliert sie
  noch mehr die Verbindung zu ihrem Körper
  Der Körper reagiert mit Stress.
° ‘Kämpft’ K. gegen ihre Mutter an, kämpft sie auch mit einem Teil von
   sich selbst.
° Durch die verlorene Verbindung mit ihrem Körperbewusstsein
  hat K. ein ungesundes Selbstbild entwickelt.
  (Hier wirken auch andere Ebenen mit ein, die wir im kompletten
   Prozess gelöst haben.)

 ~~~

Erkenntnis: Mir war schon lange bewusst, dass die Geburt – deine, meine – sehr prägend
für unser Leben hier auf der Erde ist.
Doch die Möglichkeit bei der Geburt über einen Teil des energetischen Körpers
mit der Mutter in Verbindung zu bleiben, war wirklich neu.

~~~

Der ‘Bauch’ war selbstbewusst. Sieht sich als Körperteil, das einfach dazugehört, egal,
ob klein oder groß. Für den Bauch war ‘wieder einmal’ klar: Er ist nicht das Problem.

Als nächster Punkt kam die Frage: Was fehlt hier?

Es zeigte sich die Energie der Klarheit und Abgrenzung.
Sie stellte sich zusätzlich an die Abgrenzungslinie.

K. war das noch immer zu wenig. So ermunterte ich sie, sich ein Krafttier mit den
Eigenschaften der Klarheit und Abgrenzung einzuladen. 
Für K. war sofort der Leopard präsent. 
Am Platz des kraftvollen Leoparden spürte ich, dass er niemand ‘zerfleischen’ musste.
Es reichte vollkommen Zähne oder die großen Tatzen mit den 
scharfen Krallen zu zeigen oder laut zu brüllen.

Im weiteren Prozess stand K. selbst auf ihrem Platz gestärkt durch die Verbindung mit
ihrem Höheren Selbst.
Hier spürte K. den Einfluss der weiblichen Linie.
Ich forderte sie auf, diese Energie, die von dort (weibliche Linie) wirkte und nicht zu
ihr gehört, in eine schwarze Schungit-Kugel einfliessen zu lassen.
Es kam in Bewegung und K. legte die Steinkugel zum Abschluss auf einen 
Transformationsplatz ins Feld zur Mutter und Großmutter.

Auffällig war, dass die Ablehnung bzw. der Widerstand gegen den eigenen Körper
zwar weniger wurde, doch immer noch wirkte.
K. beschrieb es so: Wenn ich etwas wegnehme (Energie), kommt von hinten wieder 
negative Energie nach.

Im nächsten Schritt ermunterte ich K. sich selbst in einem imaginären großen Spiegel
anzuschauen.
Wie siehst du dich selbst in diesem Spiegel?
(K. ist in meiner Wahrnehmung eine große, schlanke Frau.)
K. sah sich selbst im Spiegel oben normal ‘gebaut’ und ab der Taille bzw. die Hüften
als sehr rund und dick.

Hier erreichten wir durch einen Fragezeichenplatz eine weitere wirkende Ebene.
Als ich auf dem Platz stand, spürte und sah ich die Präsenz einer wirklich fülligen und
lebenfrohen Frau ~ eines dunkelhäutigen Weibes, einer Mama mit Ursprung im
afrikanischen Kontinent.
Sie tanzte mit ihren breiten Hüften und trotz Bauch voller Freude und Lebenslust.

Durch kurzes ‘Abgleichen ~ Abfragen’ mit dem Kraftfeld der Ahnen war klar:
Das ist keine Ahnin, sondern hier zeigt sich eine eigene andere Inkarnation von K.

Ich ging auf der Zeitlinie der afrikanischen Frau zu dem Ereignis, an dem sich etwas
veränderte. Denn es gibt immer einen Grund, warum die energetische Verbindung
zu einer Inkarnation noch so stark wirkt.

Dieses Ereignis war eine Krankheit.
Die afrikanische Frau konnte wegen der Krankheit nicht mehr essen wie davor.
So nahm sie schnell ab und verlor ihre Lebensfreude und Gesundheit.
Für diese Frau hatte abzunehmen den Tod bedeutet.

In solchen Extremsituationen werden im Sterbeprozess oft ‘Schwüre’ ~ extreme
Glaubenssätze ~ ausgesprochen, die inkarnationsübergreifend wirken.

Mit unserer Unterstützung sprach K. mit ihrem Seelenanteil. Sie erklärte mit
einfachen, klaren Worten, dass es in diesem Leben ~ Jetzt ~ für sie anders ist.
Schlank zu sein bzw. etwas abzunehmen bedeutet nicht gleichzeitig zu sterben.

Bei dem fülligen Weib kamen die Informationen von K. im Jetzt an.
Sie war bereit den Schwur aufzulösen und ihrem Platz beim Höheren Selbst
einzunehmen.
Zum Abschluss dieses Teils schaute K. noch einmal in den imaginären Spiegel.
Sie konnte sich jetzt anders ~ schlanker ~ im Spiegel sehen.

Zu Beginn der ‘letzten’ Ebene fand das Kindliche Selbst von K. den richtigen 
Platz. Endlich konnte dieser Selbstanteil die große Verantwortung loslassen,
die er getragen hatte und K. konnte ihr Kindliches Selbst umarmen.

Vom Körper bestand noch immer etwas Abstand zu K., obwohl auch da schon 
Annäherung stattgefunden hatte.
K. schaute intensiv zu ihrem Wunsch (grüner Punkt):
K. mit einem ‘richtig’ schlanken Krörper. (Aus ihrer Sicht mit x-Kilo.)

Hier tauchte ~ als weiterer Bereich ~ die Verbindung zum Männlichen auf.
In Absprache mit K. warfen wir auch darauf einen Blick.

Das Männliche ~ ein Mann schaute wohlwollend zu ihr und auch zu ihrem
Wunsch-Selbst.

In Verbindung mit K. nahm der Mann sofort eine abwehrende Arm-Hand-
Bewegung von ihr wahr.
Daher schaute der Mann leichter und freudiger zum Wunsch-Selbst.

K. selbst erlebte ihre Unsicherheit mit Blick und Geste zum Bauch,
spürte jedoch keine Abwehr zum Mann.
Der männliche Part drückte aus, dass er eine schöne Frau sieht und zwar
unabhängig vom Bauch oder einigen Kilos mehr oder weniger.

Zum Abschluss:

Ich stehe auf dem Platz des Körpers von K. im Kreis mit allen Selbst-Anteilen 
und K. 
Endlich ist der Körper auf dem richtigen Platz und fühlt sich verbunden mit
K. Hier nehme ich jetzt ein ‘Plob’ wahr ~ so wie ein fehlendes großes
Puzzle-Stück endlich am richtigen Platz andoggt.

Die vollkommene Annahme des neuen Körpergefühls bringt K. Segen und das,
was sie sich wirklich wünscht. Die Integration wird in den nächsten Tagen und
Wochen geschehen.

Munay sonqo an Alle, die auf der geistigen Ebene mitgewirkt haben! 

 

 Beitragsfoto von robert-katzki-xxNRH1t5fTY-unsplah ~ Vielen Dank.

Hallo, ich bin spirituelle Mentorin für holistische Familien- und Ahnenaufstellungen und Gesundheitspraktikerin für Selbsterfahrung
Die Munay-Ki-Riten darf ich seit über 13 Jahren weitergeben.
Seit über 15 Jahren begleite ich sensible Menschen dabei Ihren eigenen LebensRaum einzunehmen und bewusst zu gestalten.
Ich unterstütze dich dabei einengende Verbindungen zu lösen und Deiner Wahrnehmung zu vertrauen.
Klarheit und Freude entfalten sich, wenn du wieder mit deinen Wurzeln verbunden bist! 
Meine Erfahrungen und mein Wissen gebe ich seit mehreren Jahren auch als Ausbilderin weiter. Mehr über mich

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